Verbeamtung und Dienstunfähigkeit von Lehrkräften in den 16 Bundesländern
Alle 16 Bundesländer im Überblick: Wer wird verbeamtet, bis zu welchem Alter, wie lang ist das Referendariat und was zahlt das Land bei Dienstunfähigkeit mindestens?
Bundesländer
Lehrer in Baden-Württemberg
Höchstalter 42, Faktor 0,984, kein Wegfall des Abschlags: Was Baden-Württemberg Lehrkräften bei Dienstunfähigkeit zahlt.
Weiterlesen BundeslandLehrer in Bayern
Zurechnungszeit bis 62 und Mindestversorgung an A 3: Was Bayern Lehrkräften bei Dienstunfähigkeit zahlt.
Weiterlesen BundeslandLehrer in Berlin
Verbeamtung wieder möglich, Sonderfrist bis 31.12.2026 und ein Abschlag, der schrittweise steigt: Berlin im Überblick.
Weiterlesen BundeslandLehrer in Brandenburg
Das kürzeste Referendariat und die höchste Mindestversorgung im Modell: Brandenburg im Überblick.
Weiterlesen BundeslandLehrer in Bremen
Höchstalter 45, kein Anspruch auf eine Stelle und eine Besoldungstabelle, die erst als Senatsentwurf vorliegt: Bremen im Überblick.
Weiterlesen BundeslandLehrer in Hamburg
Abzug vom Grundgehalt, die niedrigste Mindestversorgung im Modell und Altersgeld: Hamburg im Überblick.
Weiterlesen BundeslandLehrer in Hessen
Höchstalter 50 und der einzige amtliche Einzelwert zu den Ursachen von Dienstunfähigkeit bei Lehrkräften: Hessen im Überblick.
Weiterlesen BundeslandLehrer in Mecklenburg-Vorpommern
Das niedrigste Höchstalter aller Länder und ein Referendariat, das ab 35 im Ausbildungsverhältnis stattfindet: Mecklenburg-Vorpommern im Überblick.
Weiterlesen BundeslandSaarland
Versorgungsrecht wie im Bund, Grundschule noch in A 12: was Lehrkräfte im Saarland bei Dienstunfähigkeit erwartet.
Weiterlesen BundeslandNiedersachsen
Höchstalter 45, Mindestversorgung an A 5 geknüpft: was Lehrkräfte in Niedersachsen bei Dienstunfähigkeit erwartet.
Weiterlesen BundeslandNordrhein-Westfalen
Höchstalter 42, Einbaufaktor und A 13 für die Grundschule: die Regeln für Lehrkräfte in NRW bei Dienstunfähigkeit.
Weiterlesen BundeslandRheinland-Pfalz
Höchstalter 45, Mindestversorgung 60,6 % von A 5: was Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz bei Dienstunfähigkeit erwartet.
Weiterlesen BundeslandSachsen-Anhalt
Abschlag mit Bezugsalter 63 statt 65, Vorbereitungsdienst 16 Monate: die Besonderheiten für Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt.
Weiterlesen BundeslandSachsen
Verbeamtung nur befristet bis 2030, eigene Mindestversorgung und Altersgeld: Besonderheiten für Lehrkräfte in Sachsen.
Weiterlesen BundeslandSchleswig-Holstein
Höchstalter 50 und Mindestversorgung an A 6: was Lehrkräfte in Schleswig-Holstein bei Dienstunfähigkeit erwartet.
Weiterlesen BundeslandThüringen
Zurechnungszeit bis 62, Referendariat 24 Monate, Besoldung im Übergang: was für Lehrkräfte in Thüringen gilt.
WeiterlesenVerbeamtung von Lehrkräften: Was in welchem Bundesland gilt
Lehrkräfte werden in allen 16 Bundesländern im Regelfall verbeamtet, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen – Sachsen verbeamtet nur befristet bis 31.12.2030 (§ 144a SächsBG). Den größten Unterschied macht das Höchstalter: von 40 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern bis 50 Jahre in Hessen und Schleswig-Holstein. Auch das Versorgungsrecht ist Ländersache: Ruhegehaltssatz (1,79375 % je Dienstjahr, höchstens 71,75 %) und Wartezeit (fünf Jahre) sind fast überall gleich, die Mindestversorgung und einzelne Abschlagsregeln nicht. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Werte; jede Länderseite nennt Paragrafen und die Belegstufe.
| Bundesland | Verbeamtung | Höchstalter | Referendariat | Mindestversorgung (Stand 25.10.2026) |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | ja | 42 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 57 % der Endstufe A 7 |
| Bayern | ja | 45 Jahre | 24 Monate | 35 % oder 66,5 % der Endstufe A 3 |
| Berlin | ja | 47 Jahre (Neueinstellung; Bestandslehrkräfte bis 52, Frist 31.12.2026) | 18 Monate | 35 % oder 65 % der Endstufe A 5 |
| Brandenburg | ja | 47 Jahre | 12 Monate | 35 % oder 65,8 % der Endstufe A 5 |
| Bremen | ja | 45 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 62,847 % der Endstufe A 5 plus 30,68 € |
| Hamburg | ja | 45 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 65 % der Endstufe A 4 plus 30,68 € |
| Hessen | ja | 50 Jahre | 21 Monate | 35 % oder 62 % der Endstufe A 6 |
| Mecklenburg-Vorpommern | ja | 40 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 65 % der Endstufe A 4 plus 30,68 € |
| Niedersachsen | ja | 45 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 65 % der Endstufe A 5 |
| Nordrhein-Westfalen | ja | 42 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 61,6 % der Endstufe A 5 |
| Rheinland-Pfalz | ja | 45 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 60,6 % der Endstufe A 5 plus Erhöhungsbetrag |
| Saarland | ja | 45 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 65 % der Endstufe A 4 plus 30,68 € |
| Sachsen | teilweise, befristet bis 31.12.2030 | 42 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 66,47 % von Grundbetrag und Sonderzahlung |
| Sachsen-Anhalt | ja | 45 Jahre | 16 Monate | 35 % oder 63,15 % der Endstufe A 5 plus 30,68 € |
| Schleswig-Holstein | ja | 50 Jahre | 18 Monate | 35 % oder 60 % der Endstufe A 6 plus 30,68 € |
| Thüringen | ja | 47 Jahre (Verbeamtung bis einschließlich 46) | 24 Monate | 35 % oder 59,15 % der Endstufe A 6 plus 31 € |
So lesen Sie die Tabelle richtig
„Mindestversorgung“ ist die Untergrenze des Ruhegehalts bei Dienstunfähigkeit nach mindestens fünf Dienstjahren: entweder 35 % der ruhegehaltfähigen Bezüge oder ein Prozentsatz der Endstufe einer niedrigen Besoldungsgruppe – je nachdem, was günstiger ist. Welche Variante bei Ihnen gilt, hängt vom Gehalt ab; der Lehrer-DU-Rechner rechnet beide. Nicht in der Tabelle stehen Ausnahmen beim Höchstalter (Kinder, Pflege, Wehrdienst, Mangelfächer); sie stehen auf den Länderseiten. Verbindlich ist immer die Auskunft Ihrer Einstellungsbehörde und Versorgungsstelle.
Häufige Fragen
In welchen Bundesländern werden Lehrer verbeamtet?
In allen 16, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind. Sachsen verbeamtet Lehrkräfte nur für Berufungen bis 31.12.2030 (§ 144a SächsBG); wer das Höchstalter überschreitet oder gesundheitlich nicht geeignet ist, wird als Tarifbeschäftigter eingestellt (Stand 25.10.2026).
Wie hoch ist das Höchstalter für die Verbeamtung von Lehrern?
Das hängt vom Land ab: 40 Jahre in Mecklenburg-Vorpommern, 42 in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen, 45 in Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt, 47 in Berlin, Brandenburg und Thüringen, 50 in Hessen und Schleswig-Holstein. Ausnahmen gibt es etwa bei Kindererziehung oder Pflege.
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